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Künstliche Intelligenz in Business Anwendungen PDF  | Drucken |  E-Mail

Was ist künstliche Intelligenz (K.I.)?

Künstliche Intelligenz ist nicht nur der Versuch von Menschen, Vorgänge und Abläufe in der Natur zu verstehen und nachzubilden, sondern auch ein erprobter Weg zur Aufgabenlösung bei der Finanzarithmetik und bei der Wettervorhersage.

Rekursive Schleifen teilen ein gegebenes Problem in lösbare Teilprobleme und liefern die Teilergebnisse als Stücke zur Lösung der Gesamtaufgabe zurück.

"Divide et impera".
Das wussten schon die alten Römer: Teile und herrsche!

Neu hieran ist, daß eine Matrix aus vielen kleinen Speichereinheiten, die das menschliche Gehirn rudimentär nachbilden sollen, diese Zwischenergebnisse aufnehmen und für künftige, ähnliche Aufgabenlösungen bereitstellen, so wie das menschliche Gehirn Teillösungen, Eindrücke, Gerüche und Erinnerungen speichert und diese in verschiedenen Kontexten zusammen abrufen kann.

So kann ein künstlich geschaffener Avatar in einem Film oder einem Spiel quasi selbständig auf gegebene Situationen reagieren, indem er aus seinem Fundus an Aktionen "eine passende" auswählt.

Besonders eindrucksvoll hat der "Terminator" demonstriert; in der Szene auf dem Flur

Die"passenden Aktionen" sind in einer großen Matrix abgelegt, in der Eingangsbedingungen und Aktionen miteinander verknüpft sind. Die Aktion kann das Ziehen eines Schwertes oder ein Blinzeln sein.

Erweitert man nun diesen Avatar noch um die Möglichkeit zu lernen, welche Aktionen in welchem Kontext besonders erfolgreich sind und gibt ihm zudem die Möglichkeit, diese "Erfahrungen" abzuspeichern, um sie ggf. wieder anwenden zu können, um daraus evt. "neue Aktionen" zu kreieren, hat man eine künstliche Intelligenz geschaffen, die sich selbständig ihrer Umwelt anpasst.

Beispiel: Roboter lernt laufen (MIT)

Vorteile einer K.I.

  1. Ausführende Organe und Gehirn können örtlich getrennt voneinander operieren.
    Z.B. Nanobots, die von einer externen, zentralen Denkeinheit gesteuert werden
  2. Verteilte Intelligenz (ausfallsicher)
    1. Beispiel Internet. Das gesammelte Wissen ist quasi unzerstörbar, da auf örtlich getrennten Systemen gespeichert.
    2. Ameisen Intelligenz (Zellintelligenz)
      Alle Ameisen eines Baus können zusammen agieren und komplett neue Verhaltensweisen entwickeln, um sich neuen Situationen anzupassen. So werden z.B. Feinde des Baus organisiert angegriffen.

Der menschliche Körper selbst besteht aus Milliarden Zellen, denen alle derselbe Bauplan innewohnt. Allein diese "gemeinsame Intelligenz" sorgt dafür, daß unsere Augen dort sitzen wo sie soll(t)en.

Liegt ein Defekt - eine Mutation - vor, so können die Auswirkungen dramatisch sein.

Mutationen - ob natürlich oder künstlich hervorgerufen - sind gleichzeitig der Motor der Evolution. Insofern wird also erst die Zukunft zeigen, ob eine bestimmte Genmutation als "Defekt" bezeichnet werden sollte oder vielmehr einen Quantensprung in der Evolution darstellt.

Das große Geheimnis ist also Anpassung.

Stillstand bedeutet Rückschritt, das wissen auch Finanzexperten.

Also geht die Entwicklung immer weiter.

Ich bin jetzt schon gespannt auf die nächsten Sprünge in der Entwicklung künstlicher Intelligenzen und den neuen Anwendungen, die hieraus entstehen werden.

Stellen Sie sich Nanobots vor, die ihren Körper permanent "reparieren" und so eine Lebensspanne von 500 Jahren odermehr ermöglichen. Raumreisende werden lange Strecken und große Zeitdifferenzen überwinden, so daß ein sehr langes Leben in diesem Kontext durchaus erstrebenswert ist. Die Anlagen hierzu tragen wir von Beginn der Zeit in uns.

Letztendlich geht es bei der Nachbildungvon K.I. natürlich darum, die menschliche Intelligenz zu übertreffen bzw. diese sinnvoll zu ergänzen. Bio-Upgrades, Implantate, sind möglich und geplant. Das Ende der Reise ist erreicht, wenn wir entweder durch Evolution oder technischen Fortschritt unsere Körper (und die Notwendigkeit hierzu) hinter uns lassen und uns auf zu den Sternen machen.

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